
Bei der Caritas im Bistum Erfurt gibt es eine gute Tradition. Immer vor den Gedenktagen Allerheiligen und Allerseelen werden in Erfurt die Gräber der verstorbenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besucht. Dort werden Gesteckte abgelegt und mit einem Gebet verbunden Kerzen zum Gedenken und der Wertschätzung entzündet. In diesem Jahr übernahm Caritas Abteilungsleiterin Sabine Maria Kuchta diese Aufgabe. Im Bild sieht man die Gedenkstele auf dem Erfurter Hauptfriedhof u.a. mit dem Namen Franz Nitsche (1905-1986).
Franz Nitsche: Im August 1946 ernannte der Bischof von Fulda für den Ostteil der Diözese den aus Schlesien kommenden Franz Nitsche zum Caritasdirektor. Mit einem unglaublichen Pioniergeist hat er gerade in der Nachkriegszeit Unzähligen Heimat und Lebenshilfe geschenkt. Schwerpunkt der caritativen Arbeit war von Anfang an, sich der Schwächsten in der Gesellschaft anzunehmen. Bis zum heutigen Tag lassen sich die vielen hauptberuflichen und ehrenamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in die Pflicht nehmen, wenn es darum geht, menschliche Not zu wenden und Zeichen der Hoffnung zu setzen.