
Im Interview beschreibt Philipp Nitsche, was Caritas für ihn bedeutet: Nächstenliebe, die sich im Alltag ganz konkret zeigt. "Caritas ist für mich natürlich Nächstenliebe. Aber sie verbindet sich immer mit einzelnen Aktionen und mit ganz konkreter Hilfe", so Nitsche. Entscheidend sei, Menschen nicht nur kurzfristig zu unterstützen, sondern langfristig an ihrer Seite zu bleiben - genau dort, wo Hilfe gebraucht wird.
Was es braucht, um anderen gut zu helfen? Für Nitsche ist die Antwort klar: aufrichtiges Interesse am Mitmenschen. Probleme ernst zu nehmen und den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen, sei Kern des caritativen Handelns. "Wir wollen als Kirche bei den Menschen sein."
Für seine neue Aufgabe hat sich Philipp Nitsche klare Schwerpunkte gesetzt. Die Caritas möchte digital präsenter werden, um mehr Menschen zu erreichen und besser mit ihnen in Kontakt zu treten. Daneben stehen neue Aktionen an: Nach offenen Türen im vergangenen Jahr kündigt Nitsche für 2026 eine besondere Aktion mit einem roten Schuhkarton an - Details nett er vorerst noch nicht. Klar ist jedoch: Die Caritas im Bistum Erfurt wird auch weiterhin politisch Stellung beziehen und sich konsequent für Menschen einsetzen, die Unterstützung brauchen.