
... altersgerechtem Wohnraum, für Haushaltsgründungen sowie für Geringverdiener besteht. Das passt in die Jahreskampagne der Caritas in Deutschland. Sie steht unter dem Leitwort: "Jeder Mensch braucht ein Zuhause". Caritas-Präsident Peter Neher sagt: "Wohnungsnot ist zu einer sozialen Wirklichkeit geworden, die gesellschaftspolitisches Konfliktpotenzial birgt. Immer mehr Menschen erfahren, dass sie nahezu chancenlos auf dem Wohnungsmarkt sind. Oder sie müssen mehr als ein Drittel ihres Einkommens für Miete und Wohnkosten ausgeben. Wenn zunehmend der Geldbeutel bestimmt, wie sich Stadtteile und Quartiere zusammensetzen, führt dies zu einem Auseinanderdriften von Milieus und schwächt so den gesellschaftlichen Zusammenhalt".
Caritas stellt am 16.04. ein "Zimmer auf die Straße"
Im Rahmen der Haus- und Straßensammlung der Caritas im Bistum Erfurt e.V. vom 7. - 16. April werden auch die Mitarbeiter der Caritas in Weimar dieses Thema aufgreifen.
Am 16. April sind sie ab 11.00 Uhr in der Schillerstraße/ Ecke Wittumspalais anzutreffen: Mit einem "Zimmer auf der Straße" sowie Infos über die Mobile Wohnungshilfe der Caritas in Weimar.
Gleichzeitig bittet die Caritas um Spenden. Dazu sagt der Thüringer Caritasdirektor Wolfgang Langer: "Im Straßenbild der Städte sieht man sie - Obdachlose mit Decke und Hund. Viele fragen sich, ob sie auf der Straße leben müssen? Hilfswerke schätzen über 50.000, Tendenz steigend. Noch größer ist die Zahl der Wohnungslosen, Tendenz steigend. Sie haben keinen eigenen Wohnraum, d.h. sie leben in Notunterkünften oder bei Freunden oder Verwandten. Hier beginnt eine Spirale der Armut - hier beginnt Ausgrenzung. Die Caritas hilft den Betroffenen und ist nah bei den Menschen, die es schwer haben.